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Formular für Urlaubsgesuch oder zum Bezug von Jokertagen
 
Absenzenregelung / Jokertage

Auf Wunsch der Öffentlichkeit, im Rahmen der Regionalisierung und der Individualisierung und in Anbetracht der Mitverantwortung der Erziehungsberechtigten in Bezug auf den Schulbesuch ihrer Kinder, führten die Schulen Wauwil und Egolzwil im Sommer 2003 das Modell der Unterrichtsdispensation via Jokertage ein.

Die Verordnung zum Volksschulbildungsgesetz wurde auf Beginn des Schuljahres 2010/11 vom Regierungsrat geändert, so dass künftig höchstens vier Jokerhalbtage erteilt werden dürfen. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen.

Grundsätzlich wird zwischen unvorhersehbaren Abwesenheiten und vorhersehbaren Dispensationen unterschieden.
   
Unvorhersehbare Abwesenheiten
Unvorhersehbare Abwesenheiten sind von den Erziehungsberechtigten der zuständigen Lehrperson unter Angabe des Grundes persönlich zu melden. Abwesenheiten, die nicht innert vier Tagen seit Beginn begründet werden oder deren Begründung keine Unvorhersehbarkeit darzustellen vermag, gelten als unentschuldigte Absenzen. (Beispiele: Notfälle, Krankheit oder Unfall)
 
Vorhersehbare Dispensationen
a) Urlaub
Lernende können auf begründetes Gesuch der Erziehungsberechtigten hin vom Unterricht ganz oder teilweise dispensiert werden. Für unsere Schule gelten dabei folgende Regelungen: Urlaub wird erteilt für:
Hochzeit, Todesfall in der Familie
Arzt- oder Zahnarztbesuche bei Spezialisten, im Zusammenhang mit längerfristigen Behandlungen (z. B. Zahnspangen)
Teilnahme an Wettkämpfen, soweit dafür eine Qualifikation zu bestehen war
Berufsberatung und Vorstellungsgespräche, wenn ausserhalb der Unterrichtszeit kein Termin möglich ist
Schnupperlehre (9. Schuljahr)
 

Gesuche für Urlaub sind mit den dafür vorgesehenen Formularen schriftlich an die folgenden Stellen zu richten:

    • bis 3 Tage an die Klassenlehrperson
           (so früh wie möglich, spätestens eine Woche im Voraus)
    • bis 2 Wochen an die Schulleitung
           (mindestens 2 Wochen im Voraus)
    • über 2 Wochen an die Schulpflege
           (mindestens 4 Wochen im Voraus)
Gesuche für Kürzesturlaub (Notfälle) von 1 Halbtag können von den Klassenlehrpersonen nach persönlicher Absprache bewilligt werden bei dringlichem Arzt- oder Zahnarztbesuch, wenn ausserhalb der Unterrichtszeit kein Termin möglich ist.
 
b) Jokertage

Die Eltern / Erziehungsberechtigten können in eigener Verantwortung max. vier Halbtage Dispens pro Schuljahr ohne weitere Begründung beanspruchen. Diese Halbtage können einzeln oder blockweise bezogen werden. Die Klassenlehrpersonen müssen mindestens eine Woche im Voraus durch die Eltern / Erziehungsberechtigten mit dem entsprechenden Formular über den geplanten Bezug von Jokertagen informiert werden. Die Formulare können bei der Klassenlehrperson bezogen werden. Die Klassenlehrperson führt die Kontrolle über dieses Zeitbudget.

Wird die beabsichtigte Dispens nicht fristgerecht bei der Klassenlehrperson angemeldet, müssen die Erziehungsberechtigten ein schriftliches, begründetes Gesuch an die Schulleitung einreichen. Beispiele für Jokertage: Ferienverlängerung (Ausnahme: letzte und erste Schulwoche des Schuljahres), Besuch beim Privatzahnarzt, Familienanlässe

 
Rahmenbedingung für unvorhersehbare Abwesenheiten und vorhersehbare Dispensationen

Verpasster Unterrichtsstoff muss von den Schülerinnen und Schülern in eigener Verantwortung nachgearbeitet werden. Verpasste Prüfungen und Tests müssen nachgeholt werden.

Jokertage dürfen aus pädagogischen und organisatorischen Gründen nicht zur Verlängerung der Sommerferien (letzte und erste Schulwoche des Schuljahres) verwendet werden.

Nichtbezogene Joker-Halbtage können nicht auf das folgende Schuljahr übertragen werden.

Jeder in der Unterrichtszeit angebrochene Halbtag untersteht einzeln der Jokertag-Regelung.

Bitte beachten Sie: Es werden grundsätzlich keine Verlängerungen der Sommerferien (letzte und erste Schulwoche des Schuljahres bewilligt. Gebuchte Flugtickets oder Busfahrkarten sind kein Entschuldigungsgrund!

 
Rechtliche Konsequenzen
Eltern und Erziehungsberechtigte sind für den Schulbesuch ihrer Kinder verantwortlich. Wenn sie gegen die Bestimmungen dieser Urlaubsregelung verstossen, können gemäss der Verordnung zum Volksschulbildungsgesetz von der Schulleitung Ordnungsbussen bis zu Fr. 1500.- verhängt werden. Die Mindestbusse beträgt Fr. 300.- pro Kind und Vorfall. Im Wiederholungsfall kann die Schulpflege Bussen bis zu Fr. 3000.- aussprechen.
 
 
 
 
 

Primarschule Egolzwil