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Integrative Förderung (IF) an der Schule Egolzwil

Ziel der integrativ ausgerichteten Primarschule Egolzwil ist es, möglichst allen Lernenden eine ihren Voraussetzungen angepasste Mitarbeit in der Klassengemeinschaft und eine wohnortsnahe Bildung zu ermöglichen.

 
Im Zentrum
Im Zentrum der Integrativen Förderung steht der Klassenunterricht. Die IF-Lehrperson stützt alle Kinder und wirkt präventiv auf Lern- und Verhaltensstörungen. Die Stärken der Lernenden werden bewusst wahrgenommen und weiterentwickelt. IF-Lehrperson und Klassenlehrpersonen planen und reflektieren den Unterricht, arbeiten im Teamteaching und bauen gemeinsam Lernumgebungen auf. Innerhalb der Klassengemeinschaft werden aufgrund von förderdiagnostischen Überlegungen flexible Gruppen gebildet. So erleben Lernende je nach Situation Klassen- oder Gruppenunterricht.
Förderorientiertes Lernverständnis
Die beteiligten Lehrpersonen orientieren sich nicht an den Defiziten, sondern bauen auf den Stärken der Kinder auf (ressourcenorientiert). Selbstvertrauen und regenerierende Kräfte werden gestärkt.
Welche Kinder sind angesprochen?
IF richtet sich im Kindergarten und in der Primarschule an alle Lernenden. Die Intensität des Einbezugs in die integrative Förderung ist unterschiedlich und variabel. Während die einen von der gemeinsamen Anwesenheit im Unterricht profitieren, liegt bei anderen der Schwerpunkt in der Gruppenförderung.
Lernende mit besonderen Begabungen
Es werden zwei verschiedene Ansätze der Begabungsförderung unterschieden: Die Beschleunigung und die Anreicherung im Unterricht. Kinder mit besonderen Begabungen sind zu Leistungen fähig, welche die Ziele des Lehrplans weit übertreffen. Diese Kinder sollen dies im Rahmen des Unterrichts in und ausserhalb der Klasse auch umsetzen können. Die Weiterführung von Interessenbereichen führt schlussendlich zu echten Leistungen und kreativer Produktivität, die wiederum für die ganze Klasse nutzbar gemacht werden kann.
Lernende mit Lernschwierigkeiten

Lernstörungen, Lernbehinderungen, Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen, Lese-/ Rechtschreibstörungen, Rechenstörungen usw. werden in die Integrative Förderung einbezogen und bilden das eigentliche Kerngebiet der Tätigkeit der IF-Lehrperson.

Die Förderung der Basisfunktionen, der Wahrnehmung und der Kulturtechniken orientiert sich am Entwicklungs- und Lernstand der Kinder und Jugendlichen. So kann Druck weggenommen werden. Die Kinder sind entspannter und können sich dadurch besser weiterentwickeln.

Zusammenarbeit
Lehrpersonen, Schuldienste, Schülerinnen, Schüler, Erziehungsberechtigte und Behörden bilden das schulische Umfeld und arbeiten verbindlich zusammen, insbesondere wenn sie an derselben Klasse tätig sind. IF ist Teamwork: Nach wie vor trägt die Klassenlehrperson die Hauptverantwortung für alle Kinder ihrer Klasse. Sie pflegt mit der IF-Lehrperson aber einen intensiven Austausch über die Lernenden mit speziellem Förderbedarf. Diese Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder erfordert von beiden Lehrpersonen ein grosses zeitliches Engagement, müssen doch wöchentlich Absprachen getätigt werden.
Qualitätsentwicklung
Die soziale Integration und die Wirkung des pädagogischen Angebots werden im Rahmen der Qualitätsentwicklung evaluiert und weiterentwickelt.
Geleitete Schule
Die Schulleitung trägt die Führungs- und Personalverantwortung auch für den Bereich "integrative Förderung".
 
Integrative Förderung Flyer
Lehrperson für Integrative Förderung
Alice Kaufmann-Wigger (MAS-IF) 2.-6. Klasse
Sadra Jordi-Halter (SHP) Kindergarten, 1./2. Klasse
 

Primarschule Egolzwil